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Die Mannschaft möchte im Sommer das Double – nach dem WM-Titel den Sieg bei der Europameisterschaft in Frankreich. Nach den Anschlägen von Paris im November letzten Jahres und von Brüssel im März sind jedoch sicherheitspolitische Themen in den Fokus gerückt.

Steht die EM infrage?

Auf keinen Fall, sagen die Gastgeber. „Das wäre eine Niederlage, damit würde man den Terroristen einen Sieg geben“, sagte der französische Premierminister Manuel Valls dem Radiosender Europe 1. Das Turnier sei die „richtige Antwort“ auf den „Horror“, die „Angst“ und den „Versuch der Spaltung“ durch die Anschläge im Zentrum Europas, verdeutlicht Frankreichs Staatspräsident Francois Holland. Eine Verschiebung der EM-Endrunde sei nie ein Thema gewesen, so Holland.

Immer wieder wurde auch darüber diskutiert, ob einzelne Spiele notfalls vor leeren Rängen stattfinden könnten. Das wäre der Super-GAU für die aus ganz Europa anreisenden Fußballfans. Anfang März schloss das der verantwortliche EM-Chef Jacques Lambert kategorisch aus. Jedoch wurde diese Debatte erneut von UEFA-Vizepräsident Giancarlo Abete angesprochen: „Das Risiko von Partien hinter verschlossenen Türen existiert immer, weil es um einen Wettbewerb geht, der um jeden Preis stattfinden soll. Man kann keine Spiele auf andere Tage verschieben, weil in einem Turnier alles davon abhängt, dass festgelegte Daten eingehalten werden“, sagte er.

Wie sicher wird der Stadionbesuch in Frankreich?

Das Land steht noch immer unter dem Eindruck der Terroranschläge des vergangenen Jahres. Nach wie vor gilt der Ausnahmezustand, der den Behörden Sonderrechte gibt. Die erhöhte Alarmstufe zeigt sich vor allem durch mehr Polizeipräsenz an öffentlichen Plätzen, Bahnhöfen und während der EM auch vor und in den Stadien. „Wir werden maximale Sicherheit haben, das ist die Pflicht des Staates, um diejenigen zu schützen, die im Sommer während der EM zu uns kommen“, äußerte das französische Staatsoberhaupt. Eines scheint sicher zu sein: Jeder Zuschauer soll durchsucht werden und die Stadien sollen konsequent abgeriegelt werden. Das heißt für Stadionbesucher: frühzeitig anreisen, geduldig sein und Verständnis für erweitere Kontrollen zeigen.

Wird Public Viewing in Deutschland überhaupt möglich sein?

Rund zwei Monate vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft ist in Berlin offen, ob es eine Fanmeile am Brandenburger Tor geben wird. Auch in anderen Bundesländern ist nicht final geklärt, wo Großveranstaltungen während der EM stattfinden werden. Dabei spielt die Sicherheit eine große Rolle. Der Besuch einer Fanmeile gleicht schon fast einem Stadionbesuch: Glasverbot, Abtasten am Einlass und Taschenkontrolle. Zum Schutz der Fans werden die Sicherheitsvorkehrungen beim Public Viewing so aufwändig wie nie zuvor. In Baden-Württemberg rüstet sich Freiburg erstmals mit einem großen Public Viewing auf dem Messegelände. Auf die Beine gestellt wird es von einem privaten Unternehmen. Erwartet werden pro Spiel bis zu 15 000 Zuschauer. Die Veranstalter müssen Auflagen erfüllen und private Sicherheitsdienste einsetzen. Vor allem über letzteres werden einige Veranstalter grübeln. Die entscheidende Frage wird sein, ob sich die erhöhte Sicherheit finanzieren lässt und ob das ausgearbeitete Sicherheitskonzept von den lokalen Behörden abgenommen wird. Vielerorts werden sich die Städte und Fußballfans auf Gastronomen verlassen müssen, die vor ihren Lokalen im Freien Fernsehgeräte und Leinwände aufstellen. Aus Fansicht bleibt also abzuwarten, wie sich die einzelnen Städte entscheiden werden.

Sebastian ist seit Klein auf großer Fußballfan. Er ist Fan des FCB, was schonmal zu Reibereien im Tippster-Team führen kann ;). Bei der internen Tipprunde liegt er vorne mit dabei… noch! Ausgang Offen 😀
Fußball-Fest in Zeiten des Terrors:
Wie sicher ist die EM?
4.2 ☆ aus 43 Stimmen

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