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Im Endspurt der Fußball-Bundesliga, zwischen all den Abstiegsdramen und Positionskämpfen um Europapokalplätze, geht derzeit fast unter, dass bald ein großes Turnier beginnt: Am 10. Juni startet die Europameisterschaft in Frankreich. In gut zwei Wochen, am 17. Mai, wird Bundestrainer Löw den vorläufigen Turnierkader bekanntgeben. Das bedeutet, dass aus dem erweiterten Kreis der Nationalmannschaft nur noch 26 bis 28 Spieler übrig bleiben, die sich realistische Chancen auf eine Turnierteilnahme ausrechnen dürfen.

In unserer neuen Reihe „Jogi’s Jungs: Ein Plädoyer“ beschäftigen wir uns mit Spielern, die der Bundestrainer mit nach Frankreich nehmen sollte. Teil 1: Leverkusen’s Toptalent Julian Brandt.

German Wunderkind

Aus der Jugend des VFL Wolfsburg hervorgegangen, spielte der damals 17-Jährige in der Rückrunde der Saison 2013/14 erstmals für den Werksklub. Der durchwachsene Leverkusener Start in die Saison 2015/16 war auch für Julian Brandt eine schwierige Phase. Das einstige „Wunderkind“ stand selten in der Anfangself, ab und zu nicht einmal im Kader. Ende April sieht die Welt schon ganz anders aus. Der Aufschwung Bayer Leverkusens ist eng mit Brandt verbunden.

Seit dem 25. Spieltag sammelte er in jeder Partie mindestens einen Scorerpunkt. In den letzten sieben Spieltagen kommt der 19-Jährige auf sechs Tore und vier Assists. In den Spitzenspielen auf Schalke und gegen Hertha war Brandt mit seinen Treffern zum 2:1 bzw. 1:0 maßgeblich an den Siegen beteiligt. Fans und Presse sind sich einig: Fußballerisch bringt er alles mit, was im modernen Fußball gefragt ist. Julian Brandt ist ein schneller, technisch versierter Außenbahnspieler, der Situationen nicht nur gut antizipieren kann, sondern sich dann auch in den entscheiden Zweikämpfen durchsetzen kann. Seine Torvorlagen machen deutlich, dass der Linksfuß auch ein gutes Auge für Mitspieler hat, was für einen Spieler in seinem Alter nicht immer selbstverständlich ist.

Nicht nur Fans von Bayer 04 Leverkusen fordern nun, dass Julian Brandt mit nach Frankreich kommt. Vor großen Turnieren hat Bundestrainer Löw stets die aktuelle Form seiner Spieler berücksichtigt. Das spricht für Julian Brandt.

Große Konkurrenz in der Offensive

In der Nationalmannschaft würde er auf groß Konkurrenz treffen. Vor allem in der Offensive ist die Mannschaft hervorragend bestückt. Mit Marco Reus, André Schürrle und Julian Draxler müsste er gegen gestandene Bundesligaspieler, Champions League Finalisten und Weltmeister um Einsatzminuten kämpfen. Jedoch wäre es kein schlechter Schachzug Löws, ein junges Talent wie Brandt bei einem solchen Turnier in der Hinterhand zu haben. Aus psychologischer Sicht hätte er möglicherweise mit dem Aufwind aus der Rückrunde und dem gewonnenen Selbstbewusstsein einen Vorteil gegenüber Spielern, die ständig an diesem Niveau gemessen werden und dieses nicht immer zeigen konnten – um hier mit André Schürrle nur ein Beispiel zu nennen. Allerdings hat der Bundestrainer immer wieder auf verdiente Weggefährten Rücksicht genommen, wodurch nicht nur Schürrle, sondern auch Lukas Podolski nur schwer aus dem Kader wegzudenken sind.

Sollte es mit der EM nichts werden, könnte zumindest noch Rio de Janeiro ein Reiseziel für Julian Brandt werden. Der DFB hat sich für die Olympischen Spiele qualifiziert und wird beim Turnier im August überwiegend mit U23-Spielern auflaufen.

Sebastian ist seit Klein auf großer Fußballfan. Er ist Fan des FCB, was schonmal zu Reibereien im Tippster-Team führen kann ;). Bei der internen Tipprunde liegt er vorne mit dabei… noch! Ausgang Offen 😀

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