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In unserer Reihe „Jogi’s Jungs: Ein Plädoyer“ beschäftigen wir uns mit Spielern, die der Bundestrainer mit nach Frankreich nehmen sollte. Heute: Teil 2 mit Borussia Dortmund’s Linksverteidiger Marcel Schmelzer.

Argumente für mehr

Aus der Jugend des BVB hervorgegangen, verdrängte Marcel Schmelzer einst sein persönliches Vorbild und BVB-Publikumsliebling Dédé. Nach zwei deutschen Meistertitel, einem Pokalsieg, einem verlorenen Champions League Finale und 16 Länderspieleinsätze spielt „Schmelle“ aktuell seine wahrscheinlich beste Saison für die Borussia, sodass der BVB Ende April mit dem Eigengewächs bis 2021 verlängerte. Nachdem er im März 2014 beim Testspiel gegen Chile letztmals eingesetzt wurde, ist er in der Nationalmannschaft außen vor und musste mit ansehen, wie die Mannschaft ohne ihn Weltmeister wurde. Nach mehr als zwei Jahren ohne Länderspielnominierung gehörte Schmelzer in den letzten Monate trotz seiner konstant guten Leistungen nach wie vor nicht dem DFB-Kader an.

Das könnte sich schon bald ändern, denn Schmelzer liefert reichlich Argumente, die auch der Bundestrainer registriert haben dürfte. Unter Trainer Tuchel spielt Schmelzer einen offensiveren Part als noch unter Klopp. Das steht ihm. In Berlin, als der BVB mit dem 3:0-Sieg den Einzug ins Pokalfinale klarmachte, war der 28-Jährige der Auffälligste in Schwarz-Gelb. Die Art und Weise wie er in den letzten Monate die linke Seite beackert, Kilometer für Kilometer frisst, nach vorne Akzente setzt und letztendlich auch Tore vorbereitet, imponiert nicht nur seinem aktuellen, sondern vor allem seinem ehemaligen Trainer. So sagte Klopp: „Einige Spieler haben sich enorm weiterentwickelt. Außergewöhnlich ist zum Beispiel Marcel Schmelzer. Er hat sich am meisten weiterentwickelt, seit ich weg bin. Was er da auf der linken Seite abreißt, ist unglaublich.“

Bene, Hector oder Schmelle?

In der Nationalmannschaft spielten zuletzt andere. Bei der WM setzte der Bundestrainer hinten links auf den Schalker Benedikt Höwedes. Als sich Höwedes, der in seinem Klub normalerweise innen oder rechts in der Verteidigung spielt, verletzte, bekam der Kölner Sonach Hector seine Chance im DFB-Dress – und die nutzte er bis heute. Für Marcel Schmelzer sprechen die konstant guten Leistung der aktuellen Saison, die er nicht nur in der Bundesliga, sondern auch auf internationaler Bühne zeigte. Mit dem BVB kann er dazu noch den DFB-Pokal gewinnen. Außerdem wird dem Linksverteidiger eine ausgeprägte Bescheidenheit und Teamfähigkeit nachgesagt. Diese Eigenschaften – siehe Causa Max Kruse – wird der Bundestrainer auch in Zukunft berücksichtigen.

Vielleicht gibt es für ihn ja doch noch ein Happy-End beim DFB. Für BVB-Chef Watzke scheint die Lage klar zu sein: „Es gibt nicht einen Grund, der gegen Schmelzer als Nationalspieler spricht. Zumal er in dieser Saison unfassbar konstant starke Leistungen zeigt. Gerade bei so einem Turnier zählt ja auch die internationale Erfahrung. Und welcher deutsche Spieler auf der Außenposition hat mehr internationale Erfahrung als er?“ Das lassen wir einfach mal so stehen, Jogi.

Sebastian ist seit Klein auf großer Fußballfan. Er ist Fan des FCB, was schonmal zu Reibereien im Tippster-Team führen kann ;). Bei der internen Tipprunde liegt er vorne mit dabei… noch! Ausgang Offen 😀

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